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... geht es um Themen aus Politik, Kunst, Wissenschaft und Weltgeschehen, die einen Bezug zu Baantu haben.

Das Economist-Cover 2017

WeltgeschehenPosted by Yoshua 24 Nov, 2016 13:36:53
Alle Jahre wieder setzt im November/Dezember bei den niederen Rängen der Eliten und Teilen der Szene der "Verschwörungstheoretiker" (zu denen auch der Autor gehört) das große Rätselraten ein: The Economist veröffentlicht auf seinem Cover eine Zunkunftsprognose für das nächste Jahr - als Bilderrätsel!


Für die, die`s nicht wissen: Das Wirtschaftsmagazin ist eines der wichtigsten NWO-Sprachrohre. Es gehört zur Häfte dem Rothschild-Clan, wird wöchentlich in knapp 1,5 Millionen Exemplaren in 200 Ländern verkauft und wahrscheinlich auch in Nordkorea gelesen. Das Titelbild verursacht in der Welt der Eliten also einen gewissen Impact.

Halten wir aber zunächst fest, dass die wichtigste Figur der Welt des Jahres 2016 auf dem 2016er Cover fehlte: Mister Trump. Und auch die mysteriösen Zahlen und die merkwürdige Symbolik des 2015er Covers haben sich nicht enträtselt.

Was sagt uns das über die prophetischen Fähigkeiten der Redaktion, oder wer immer hinter dieser steht?
Entweder, dass die Jungs in dieser Hinsicht nicht allzuviel draufhaben. Oder dass sie keine Detailinformationen bekommen. Oder dass solche Details nicht feststehen.

Versuchen wir nun eine (unvollständige) Deutung des 2017er Covers.

Zunächst ist offensichtlich, dass die acht abgebildeten Karten zur sogenannten Großen Arkana des Tarot gehören. Das sind 22 von 76 Symbol-Karten, die besonders bedeutsam sind - auch weil sie sozusagen die Brücke zur Kabbala bilden, denn sie entsprechen weitgehend den 22 Sephirot des kabbalistischen Lebensbaumes.
Das Tarot ist nicht einfach nur ein Orakelspiel, es steht auch dafür, die verborgene (nicht: geheime!) Ordnung der Welt an- und aufzeigen zu können.
Sechs der acht abgebildeten Karten entsprechen weitgehend der populärsten Tarot-Variante, dem sogenannten Rider Waite Tarot, das 1910 in London geschaffen wurde. Das heißt, die grafischen Änderungen und Ergänzungen sind marginal, weil sie die Ursprungsaussage der Karten nicht verändern. Zwei hingegen verändern diese Aussagen komplett.

Unklar ist, ob die beiden 4er-Reihen eine Chronologie darstellen sollen. In der „Technik“ des Tarot-Legens sind acht Karten in zwei Reihen jedenfalls unüblich. Oft geht es jedoch um Entwicklungsschritte – was in dem Fall für eine gewisse, wenn auch nicht ganz zwingende zeitliche Abfolge sprechen würde. Die unübliche Geometrie der acht Karten sowie andere Indizien sprechen insgesamt eher dafür, dass es nicht um eine chronologische Reihenfolge geht, sondern eher um ein Gesamtbild, das zwar 2017 startet, doch in eine ferner liegende Zukunft hineinragt.

Beginnen wir links oben und arbeiten uns nach rechts voran.

Karte XVI - Der Turm

Die Karte entspricht weitgehend dem Vorbild. Der stolze, selbstherrliche Turm steht für den Zusammenbruch der Illusion und des Machbarkeitswahns, früher hat man das "Hofart" genannt. Ein Blitz schlägt in`s bis zum Himmel gebaute Glaubensgebäude ein und zerstört es weitgehend. Das Kreuz und das an der Tür angeschlagene Blatt (Luthers Thesen?) verweisen auf`s Christentum. Die beiden gesichtslosen Gruppen der Gläubigen und der "Gottlosen" bzw. Ideologen scheinen zunächst nicht betroffen. Doch das Terrain ist unsicher; die von der Zerstörung des Turms ausgehenden Wellen werden auch sie erreichen...



Karte XX - Das Gericht

Während Trump 2016 fehlte, sitzt er nun auf dem Thron. Doch das scheint nur oberflächlich so zu sein, denn die Karte ist nicht "Der Herrscher" (die gibt es auch), sondern steht für karmische, also höhere Gerechtigkeit. Das heißt, der (strittige) Sachverhalt wird aus einer sozusagen göttlich-objektiven Perspektive bewertet.
In der Originalvariante ist deshalb ein Weck- und/oder Auferstehungsruf aus der himmlischen Posaune zu sehen. Er kann als die Aufforderung verstanden werden, sich der (höheren) Wahrheit zu stellen, ja von den "Toten" (der aktuelle Zustand) aufzuerstehen und nun wirklich lebendig zu werden.
Es geht also ursprünglich nicht um Herrschaft, sondern um Erweckung, Ausgleich und Transformation.
Da auf der Economist-Karte Trump als Richter UND Herrscher mit monarchischen Insignien auf dem Thron sitzt, soll oder wird er für beides sorgen: "Erweckung" und "himmlische Gerechtigkeit".
Mit anderen Worten: Die Karte weist auf den Untergang der Demokratien hin und die Rückkehr zu absolutistischen Monarchien, in denen die Verbrechen der jetzigen Herrscher (der das System kontrollierenden Geld-Eliten und ihrer Gehilfen) zumindest teilweise aufgearbeitet werden. Da die USA den Weg vorgeben, wird das mit großer Wahrscheinlichkeit auch in Europa geschehen.


Karte XXI - Die Welt

Eine der Karten, die erheblich vom Original abweichen. „Die Welt“ im Tarot ist ein Symbol für die Vollendung des Erwachens, wozu die Einsicht gehört, mit der Schöpfung und der Schöpferkraft verbunden zu sein, Schöpfer des eigenen Universums zu sein. Dafür müssen - so scheint die Economist-Karte zu sagen - die miteinander verbundenen verschiedenen "Tempel" inklusive ihrer Schriften und Bilder enttarnt werden (die Masken über der Pyramide) und verschwinden. Sie werden jedoch nicht einfach als böse oder schlecht negiert, sondern ins göttliche Licht hinaufgezogen. In der "Vollendung der Welt am Ende ihrer Tage" (Hebräisch: Tikkun; "Reparatur") sind solche Systeme und Abbildungen nicht mehr notwendig.


Karte IX – Der Eremit

Geh` deinen Weg, sagt die Karte. Während die Massen ihre (Protest-)Spiele spielen, folgt der Weise seinem persönlichen Licht – allein und in sich ruhend; was durchaus nicht ausschließt, dass ihm andere folgen...
Auch wenn, oder weil die Erde zerbrochen ist, zu der er nun aber ohnehin nicht mehr wirklich gehört. Er steht zwar einerseits auf ihr, doch andererseits liegt sie ihm auch zu Füßen.

Karte XIII - Der Tod

Auch diese Karte ist selbsterklärend. Für Nicht-Tarot-Kenner wäre anzumerken, dass der Tod aus esoterisch-spiritueller Perspektive - die das Tarot ja symbolisch abzubilden versucht - weniger für ein endgültiges Ende steht (das es in dem Sinne nicht gibt), sondern eher für eine einschneidende Veränderung, nach der nichts mehr so sein wird wie zuvor. Das Alte muss vergehen, damit etwas neues ins Leben treten kann. Neben dem Atompilz, der auch schon auf dem 2015er Cover auftauchte, ist der tote Fisch in der Wasserlache und die verdorrten Pflanzen bemerkenswert. Dieser Tod wird also von Umweltveränderungen und Dürren ausgehen.

Karte I – Der Magier

Erkenne Deine Möglichkeiten und gestalte die Realität nach deinem Wahren Willen, sagt die Ursprungskarte. Alles ist offen und unendlich sagt die Lemniskate.
Von den vier Elementesymbolen des Seins (Stab, Kelch, Schwert und Münze) ist hier jedoch nur der Stab übriggeblieben, das Feuer also. Und statt die Realität „in echt“ zu gestalten, tut der Mensch das nur virtuell und mit einem 3D-Drucker. Er ist also in einer simulierten Welt gefangen.
In der vedischen Kosmologie (die in gewisser Hinsicht das menschliche Urwissen enthält) wird das als dystopische Verheißung gesehen und Bila Svarga genannt: Imitationshimmel. Darum geht der Richtungskampf auf der Erde, der allerortens zu beobachten ist:
Echte Verbindung mit der Natur als lebendiger, fühlender Mensch und Schöpfer.
Oder ein Leben als Pseudoschöpfer in der Matrix der Kunstwelten und Simulationen.


Karte X - Das Rad des Schicksals

Auf das Rad des Schicksals sind (wie alle Menchen) auch Merkel, Geert Wilders und Marie Le Pen gebunden; zumindest weisen die Flaggen darauf hin, auch wenn die französiche spiegelverkehrt hängt, denn die korrekte Farb-Reihenfolge wäre blau-weiß-rot. Merkel ist im Abstieg begriffen, für die beiden anderen geht es - zumindest zunächst - aufwärts.
Doch alles ist immer in Bewegung und wir können es nicht beeinflussen, lautet die Grundbotschaft dieser Karte. Was heute oben ist, ist morgen unten; nichts bleibt konstant. Statt der vier apokalyptischen Engel in den Ecken der Originalkarten finden sich hier zwei Wahlurnen, auf dessen Stimmzetteln die Kreuze schon gemacht wurden, ein Blitz (des Schicksals?) und ein neutraler Himmelskörper.


Karte XVII - Der Stern

Für mich die bemerkenswerteste Karte auf dem Cover, denn im Tarot ist es eigentlich die Glückskarte. Die nackte, junge Frau mit ihrem Krug steht für Schöpfungsgeist, Kreativität, Erneuerung, Lebensfreude... kurz gesagt: ein Leben unter einem guten Stern.
Hier sind die großen Sterne sozusagen personalisiert (gehören die Kinderportraits Prominenten?), während die kleinen vergleichsweise blass bleiben. Einem Eingeweihten fällt natürlich sofort Crowley ein: "Jeder Mann und jede Frau ist ein Stern".
Dass die Erde (biblisch) wüst und leer ist, könnte auf die Langzeitperspektive verweisen, in der - der Baantu-Offenbarung zufolge - das Leben auf der Erde in etwa 1.300 Jahren durch einen Asteroiden (auf der Karte zu sehen) komplett ausgelöscht wird. Dabei fahren keine Seelen gen Himmel (das ist christlicher Aberglaube), sondern die Persönlichkeitskristalle. Dass diese Perspektive abgebildet wird, ist jedoch wenig wahrscheinlich.

Wahrscheinlichlicher ist ein zeitnahes Szenarium, das auf neuesten NASA-Daten beruht, die auf die Gefahr eines "himmlischen Impacts" in den nächsten Jahren hinweisen.


Für den könnte es sogar ein erstes Datum geben: den 23.9.2017. Denn dieses Datum entspricht einer astronomischen Konstellation, die eben an diesem Tag im Sternbild der Jungfrau zu beoachten ist. Unter anderen verlässt der Jupiter an dem Tag den Bauch-Bereich des Sternbildes, wo er sich 42 Wochen lang aufgehalten hat - eine Konstellation, die nur alle etwa 7000 Jahre vorkommt. Auch die Sonne steht an diesem Datum in der Jungfrau, während der Mond knapp außerhalb zu ihren Füßen zu beoachten sein wird. Ebenfalls außerhalb, doch über dem Kopf der Jungfrau im Sternbild des Löwen, stehen dann Venus, Mars und Merkur, so dass ihre "Krone" (wenn man es denn so betrachten will) aus nunmehr 12 Sternen besteht, statt nur aus den neun des Löwen.

Ob sich die Johannes-Offenbarung 12/1 und -/2 darauf bezieht oder nur ein vergangenes Ereignis als Prophetie interpretiert wird, mag jeder selbst entscheiden:

"Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt."

Zusammengefasst: Das Kartendeck polarisiert zwar etwas (beinhaltet also auch positive Aussagen), doch die Gesamttendenz ist wenig verheißungsvoll. "Zieht euch warm an, Leute...", sagt es. Und (möglicherweise): "... auch wenn es wohl nicht viel helfen wird."

Doch vergessen wir auf den anderen Seite nicht, dass The Economist kein Prophet ist!
















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